Melancholie ist Teil des Abenteuers

Meine wunderbare beste Freundin Janina hüpft zeitgleich mit mir ein ihr Erasmus-Abenteuer und bloggt ebenfalls darüber. Sie spricht mir aus der Seele:

Zu Beginn eines jeden neuen Kapitels schleicht sich eine gewisse Melancholie in den Alltag. Man beginnt wieder, Dinge zum letzten Mal zu tun. (…)  Ich habe (während meiner letzten längeren Reise nach Kambodscha) etwas über Liebe gelernt und über das Leben, am meisten aber wahrscheinlich über mich und ich kann es nur jedem ans Herz legen, den Schritt zu wagen und die gewohnte Umgebung zu verlassen, denn man bekommt so unendlich viel mehr zurück als man es sich jemals erträumt hätte.

Als ich ihren Post las, stiegen mir die Tränen in die Augen. Ersetzte man Kambodscha durch Indien, könnte er von mir stammen. Auch in meinem Herzchen und in meinen Gedanken macht sich so kurz vor dem nächsten Abschied allmählich die Melancholie breit. Auch abgesehen von der Nummerierung der Auslandssprünge empfinden wir wohl derzeit sehr ähnlich (wie so häufig):

Meine zweiter alleiniger Auslandssprung steht endlich ins Haus, und ich blicke dem mit einem vor Lachen funkelndem und einem sehr traurigen Auge entgegen. Denn für mich ist es kein Spaziergang, meine Lieben zu verlassen, auch wenn ich es gleichzeitig liebe, anderswo zu sein..

Friendship is colourful

Friendship is colorful

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ein Teil von mir sprudelt permanent über vor Tatendrang und Vorfreude auf mein nächstes Abenteuer, ein anderer kämpft ständig gegen den fetten Klos im Hals und Pipi in den Augen beim Gedanken an die bevorstehenden Abschiede. Am Donnerstag steigt meine Abschiedsparty. Sie wird feucht fröhlich.


Melancholy is part of the adventure

My wonderful best friend Janina is starting her Erasmus adventure abroad at the same time as I do and is also blogging about it. She just wrote exactly what I’m thinking:

There is a certain melancholy before a new chapter in life starts. You begin to do things for the last time. (…) (During my last longer trip to Cambodia) I learned something about love and about life, but most importantly a lot about myself. I can only encourage everyone to dare taking that step into the unknown – you get back infinitely more than you could ever expect to.

My eyes got wet when I read her post. If you replace Cambodia with India, it could be mine. Melancholy is also spreading within my heart and thoughts at this very moment. The next goodbyes are getting so close… Besides the stay abroads’ numbering, Janina and I do probably have similar feelings right now (as we do quite often):

My second solely stay abroad is just ahead of be and I am facing it with smiling sparks in one eye and many tears in the other one. You know, it’s not a walk in the park to leave my loves – eventhough I do also love to be somewhere else in this world…

I don’t have much to add to this. A part of me is constantly looking forward to new adventures, another one is fighting the tears when thinking about the goodbyes getting closer. My goodbye party is on thursday – we’ll have a blast.

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