Kampf um Gummibärchen

Ich durfte für Schekker.de mal wieder einen Menschen mit einer spannenden Lebensgeschichte interviewen.

Bildquelle: Flickr, CC BY-NC-SA 2.0

Bildquelle: Flickr, CC BY-NC-SA 2.0

Elisabeth hat sieben Geschwister. Die 22-Jährige ist als einziges Mädchen unter ihren Brüdern aufgewachsen. Im Gespräch mit Schekker-Autorin Laura erzählt sie vom geordneten Chaos und dem Glück, sieben Brüder zu haben.

Elisabeth (22) aus Krefeld findet an ihren sieben Brüdern nichts Besonderes. „Ich kenne es halt nicht anders“, sagt sie. Als Kind genoss sie es, immer jemanden zum Spielen zu haben und litt dann und wann unter dem übertriebenen Gerechtigkeitsbedürfnis ihrer Geschwister. „Wenn wir eine Tüte Gummibärchen bekommen haben, mussten wir sie zuerst nach Farben sortieren und dann ganz gerecht aufteilen, damit keiner traurig war“, lacht sie.

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Die 32 Stunden Woche für alle

This is an article by my friend Tina Hirschel. She has already published this essay in English and asked me to published the German version on my blog. I am very happy to present it to you.

Ein Vorschlag der neuen Familienministerin Manuela Schwesig erhitzt die Gemüter und regt damit eine öffentliche Debatte an, die in ihrem Grundsatz genauer betrachtet werden sollte – nicht bloß für Eltern, sondern für die gesamte Gesellschaft.

In der Nachhaltigkeits-Wissenschaft gilt eine Reduktion der Arbeitszeit für den gesamten Arbeitsmarkt schon längst als erstrebenswertes Ziel. So spricht die Soziologin Juliet Schor von einer „dreifachen Dividende“ für die Gesellschaft, Wirtschaft sowie Ökologie gleichermaßen.

Die Amerikanerin stützt sich auf die Beobachtung, dass die gesamtgesellschaftlichen Arbeitsstunden für Erwerbstätige konstant steigen, während Unterbeschäftigte und Arbeitslose gesamtgesellschaftlich betrachtet immer weniger Arbeitsstunden leisten können. Schalten die Vollerwerbstätigen einen Gang zurück, wird dieses Problem minimiert und die verfügbare Arbeit gerechter verteilt.

Darüber hinaus weist Schor auf die steigende Produktivität von Beschäftigten hin, beruhend auf dem technologischen Fortschritt. Die hieraus gewonnene Zeitersparnis sollte weder in höhere Löhne, noch in steigende Gewinne fließen. Stattdessen kann sie zugunsten sinkender Arbeitszeiten genutzt werden und fängt somit teilweise die Kritik an der Finanzierung des Konzepts auf.

Die Löhne bleiben in Schor’s Vision stabil, während die Zeit am Arbeitsplatz reduziert wird. Das bedeutet insgesamt eine zufriedenere Arbeitnehmerschaft und eine deutlich höhere Beschäftigungsrate.

P1000040Doch warum ist die Vision einer kürzeren Arbeitswoche unter Nachhaltigkeit-Aspekten attraktiv? Prinzipiell agieren Haushalte besonders klimabelastend, wenn ihre Zeit knapp bemessen ist. Mehr Freizeit erlaubt beispielsweise Dinge zu reparieren oder nach Gebrauchtgütern Ausschau zu halten anstatt Neues zu kaufen, Obst und Gemüse selber anzubauen anstatt jeden Abend in den Supermarkt zu hetzen. Mehr Freizeit bedeutet auch sich sozial engagieren zu können oder die Pflege der alternden Familie zu übernehmen. Dies hat nicht nur einen positiven Effekt auf die persönliche Energiebilanz oder unser Konsumverhalten. Es stärkt unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Beziehungen zu Mitmenschen.

Nun hat die Debatte über reduzierte Arbeitsstunden in den letzten Tagen vor allem die Kritik an der Generation Y laut werden lassen. Diese sei arbeitsscheu und drücke sich vor der Verantwortung für das generationenbasierte Rentensystem. Aber ist es nicht eben dieses Rentensystem, welches jungen Menschen von jeher als ohnehin instabil verkauft wird, mit dem deutlichen Appell private Vorsorge zu betreiben? Verständlicher Weise möchte ein 25-jähriger Berufseinsteiger nicht seine kommenden 40 Lebensjahre mit dem steten Gedanken an die Rente überschatten und Entscheidungen jederzeit darauf basieren. Vielmehr sollen Entschlüsse im Beruf und Privatleben die persönlichen Lebensvorstellungen widerspiegeln und später zugunsten einer gesunden und glücklichen Familie getroffen werden.

Die Generation Y will arbeiten, weil es nicht nur zur besagten Selbstverwirklichung nach langen Ausbildungszeiten beiträgt sondern ein erfülltes Leben ermöglicht. Dieser Gedanke wird oft verdrängt bei Jobs, die einen Arbeitnehmer 40 Stunden, oft sogar mehr, vereinnahmen und neben Haushalt, Erledigungen und sonstigen Verpflichtungen kaum noch Zeit einräumen für die Dinge, die für den Einzelnen wichtig sind.

Die 32 Stunden Woche steht symbolisch für mehr Freude, Gesundheit, Einklang mit der Umwelt und vor allem Lebensqualität. Basierend auf dem deutschen Leistungsdenken mag das Konzept für viele eine Utopie sein. Doch es ist eine Vorstellung, die den Werten der neuen Arbeitnehmerschaft ein Stück näher kommt.

Momentan mag die Forderung noch visionär und vielleicht illusorisch klingen, aber sie ist vor allem eines: politischer Idealismus. Und ist es nicht gerade das, was die älteren Generationen auch so oft vermisst an den jungen Menschen – Der Wille etwas zu ändern und für ein Ideal einzutreten?

Tina Hirschel, 25, Master-Studentin der Universität Uppsala (Schweden)

You can find the English article here.

Kolping Workcamp auf den Philippinen 2014

Kolping Workcamp 2014 auf den Philippinen mit Tina Hirschel

Kolping Workcamp auf den Philippinen 2014

Das Spielen mit den Kindern steht täglich auf dem Programm

Das Spielen mit den Kindern steht täglich auf dem Programm

Dies ist der Blog (der Link ist pink) einer lieben Workcampleiter-Kollegin von mir. Während ich im kommenden Sommer ein Kolping Workcamp in Madurai, Indien (weitere Informationen folgen bald!), leiten werde, wird sie auf den Philippinen im Einsatz sein. 

Es ist nur wenige Wochen her, dass wir die Zerstörung, die der Super-Taifun “Haiyan” angerichtet hat, in den Medien beobachten konnten. Laut DRK sind über 14 Millionen Menschen vor Ort betroffen, mehr als 1,2 Millionen Häuser beschädigt.

Ist dies die richtige Zeit, um die Philippinen zu besuchen?

Zunächst einmal kann ich Euch beruhigen, denn Haiyan hat das Fatima Center verschont, ebenso die Hauptstadt Manila. Die größte Zerstörung fand südlich unserer Zielregion statt.

Die Kolping JGD werden bereits Anfang 2014 ein Workcamp im Fatima Center durchführen und ich werde mich nach Rückkehr mit dem entsprechenden Workcampleiter in Verbindung setzen, um Deatils in Erfahrung zu bringen. Hierzu werde ich selbstverständlich ein Update auf diesem Blog posten.

Das Fatima Center war nicht vom Taifun Hayan betroffen.

Das Fatima Center war nicht vom Taifun Hayan betroffen.

Obwohl unser Ziel nach wie vor der kulturelle Austausch mit den Bewohnern des Fatima Centers und der angrenzenden Region ist, denke ich, dass gerade jetzt die richtige Zeit für ein Workcamp auf den Philippinen ist! Sofern sich nicht schnellstmöglich und auf globaler Ebene politische sowie wirtschaftliche Änderungen ergeben, werden die Folgen des Klimawandels voraussichtlich auch weiterhin die Philippinen betreffen. Deshalb finde ich es essentiell mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten, ihre Sichtweise zu verstehen und auch zu reflektieren, wie die Betroffenen mit diesem erzwungenen Wandel umgehen, welcher weitreichenden Einfluss hat auf alle Wirtschaftszweige, insbesondere die Landwirtschaft, aber auch die Lebensweise, Kultur und den Tourismus.

Gerade jetzt können wir viel Lernen von den Bewohnern dieses Inselstaates – und hoffentlich auch etwas zurückgeben.”
Tina Hirschel, philippinenworkcamp2014.wordpress.com

Was ist überhaupt ein Kolping Workcamp?

Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können […] Der Sinn des Lebens ist Leben […] Lass uns möglichst viele Fehler machen, und möglichst viel aus ihnen lernen. […] Los, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen. Und eines Tages, Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir erzählen.”

Thankful Thursday

Starting today I am going to tell you about something I am thankful for each thursday . 

I truely believe that there are countless things, moments, people, … to be thankful for and I would like to inspire you to pay more attention to the little things in life because they can cause the greatest joy.

My best friends

13-09-13_mumbai_-_maria (221)I am incredibly grateful for my amazing friends, especially four special girls from high school and six guys and girls I met at university about 15 months ago. We talk about everything, laugh a lot, and share our ups and downs. We do what “one does” when hanging out: eat, drink, talk, play video games, gossip, watch movies, and so on and so forth. However, it’s not all about our activities but about the connection we have. Since we have spend countless hours together at school or university and afterwards, we have gotten to know each other in almost any considerable situation. Hearbroken or lovestruck, tired or wide awake, drunk, bored, sad, relaxed, stressed, happy, psyched, thrilled, …  – my friends get to know about my feelings first. Sometimes they even notice how I feel before I myself have realized what’s going on.
However, there are also other people I consider to be my very good friends although we only see each other once in a while due to the geographical distance that lays between us. What I find most considerable about these friendships is the fact that they persist eventhough we don’t always manage to stay in touch on a regular basis. But IF we talk via skype or manage to meet it seems like we never parted – that special connection one has with a true friend simply doesn’t break.

We are friends – You laugh I laugh – You cry I cry – You jump off a bridge I get on my boat to save your stupid ass.
We are friends – You laugh I laugh. You cry I cry – I jump off a bridge and You get on your boar to save my stupid ass.

People come into your life for a reason

I found this quote online a while ago and just re-discovered it when searching for another document. There’s a lot of truth to it, if you ask me…

“Sometimes people come into your life & you know right away that they were meant to be there, to serve some sort of purpose, teach you a lesson, or help you figure out who you are & or who you want to become You never know who these people may be (possibly your roommate, neighbor, professor, long lost friend, lover, or even a complete stranger), but when you lock eyes with them, you know at the very moment that they will affect your life in some profound way.and sometime things will happen to you that may seem horrible, painful, & unfair at first, but in reflection you find that without overcoming these obstacles that you would have never realized your true potential, strength, will power, or heart

Source: Flickr, Iguanasan, CC BY-NC-ND 2.0

Source: Flickr, Iguanasan, CC BY-NC-ND 2.0

Everything happens for a reason. Nothing happens by chance or by mean of good luck. Illness, injury, love, lost moments of true greatness & sheer stupidity all occur to test the limits of your soul. Without this small test, whatever they may be, life would be like a smoothly paved, straight, flat road to nowhere. It would be safe & comfortable, but dull and utterly pointless.
The people that you meet who affect your life, and the success and downfalls you experience, help to create who you are and who you will become Even the bad experiences are learned from. In fact, they are the most poignant ones.

If someone hurts you, betrays you, or breaks your heart, forgive them for they have helped you learn about trust and the importance of being cautious when you open your heart. If someone loves you, love them back unconditionally, not only because they love you, but because in a way, they are teaching you to love & how to open your heart & eyes to things.
Make everyday count. Appreciate every moment & take from those moments everything you could possibly can for you may never be able to experience it again. Talk to people that you have never talked to before & actually listen… Let yourself fall in love again, break free, and set your sights high. Hold your head up because you have every right too.
Tell yourself that you are a great individual & believe in yourself. For if you don’t believe in yourself, it will be hard for others to believe in you. You can make your life anything you wish…..Create your own life & then go out & live it with absolutely NO REGRETS. Most importantly, if you love someone tell him or her, for you NEVER know what tomorrow may have in store. And learn a lesson in life each day you live.
Today is the tomorrow you were worried about yesterday…. Was it worth it?”

Source: http://www.boardofwisdom.com/togo/Quotes/ShowQuote?msgid=45541#.UtOgwvTuIxM